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Samstag, 21. Dezember 2013

Australien Ambassador Abschlussbericht 2013





Abschlussbericht – Resumee – Fazit
Auslandssemester 2013

Du bist dir unsicher ob du ein Auslandssemester in Australien machen sollst? Vielleicht sogar an der Griffith University? Meine Meinung ist: JA DU SOLLST!

Zusammenfassend hat mir mein Auslandssemester einen Meilenstein in mein Leben gesetzt. Ich habe so viel gelernt und kennengelernt und das kann mir keiner mehr nehmen! Beginnend bei der englischen Sprache, die nun schon in meinen Gedanken mit mir spricht und mir einige deutsche Worte nicht mehr einfallen. Weiter zu der Kultur und einem komplett anderen Lifestyle. Die Australier sind „easy“ und es gibt keine Probleme: NO WOORIES! Lass die Sonne in deinem Herz scheinen! Es ist wirklich anders! 

Das Land und die Leute ließen und lassen mir noch oft die Sprache verschlagen. Traumstrände, tolle kleine Orte, Delphine, Wale, Kängurus und Koalas, Naturparks, Wasserfälle, Schlangen im Flur und kreischende Vögel vor dem Fenster. Papageien im Baum und riesen Spinnen an den Laternen, dazu knallbunte Sonnenuntergänge, Musiker auf der Straße, Surfer am Strand und im Wasser. Ich kann nur sagen: ES IST ES WIRKLICH WERT! Nutze die Freizeit, die du hast und bereise das Land, lerne Menschen und Kultur kennen, es wird auch dich auf einer Welle reiten lassen!

Kommen wir zur Uni – Ich habe immer Unterstützung bekommen, Hilfe beim Schreiben von Essays, Berichten und Hausaufgaben, die Professoren und Tutoren sind sehr nett und hilfsbereit und es gibt eine Menge Hilfsangebote. Zudem laufen an der Griffith so viele internationale Studenten umher, dass man nie alleine auf Probleme und Fragen stößt. Wichtig ist nur: HILFE SUCHEN UND ANNEHMEN! Dann geht wirklich alles.



Ich denke, dass man viel aus meinen Berichten herauslesen kann. Es ist jede Energie wert, die man in ein so großes Projekt wie ein Auslandsjahr/Semester steckt. Es ist die Zeit, die mich geprägt hat und es noch immer tut! Ich weiß nun mehr über mich und meine Stärken und Schwäche, weiß auch damit umzugehen und daran zu arbeiten!

JUST DO IT!

Cheer´s!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Its time to learn how to be a backpacker!



Its time to learn how to be a backpacker!


Mein erster Roadtrip von Cairns nach Brisbane brachte viele neue Abenteuer und Erfahrungen mit sich. An dieser Stelle möchte ich ein paar Tipps und Tricks verraten, die mir hier weitergeholfen haben. Unser Roadtrip begann mit dem Flug vom Gold Coast Airport nach Cairns. Domestic Flüge sind hier in Australien relativ preiswert und zum Teil kommt man schon für unter 100AUD zu seinem Ziel. Jetstar, Tiger Air und Quantas bieten besonders zu den "unangenehmen" Zeiten billige Flugpreise. In Cairns mieteten wir uns ein Auto. 


Allerdings kann das sehr teuer werden, solange man noch unter 25 Jahre alt ist. Ich selber würde von daher immer die preiswerten und zuverlässigen Bustransporte in Betracht ziehen. Geyhound ist eine dieser Organisationen. Es gibt gute Hop-On-Hopp-Off Angebote, die man relativ flexibel nutzen kann. Ich habe eine Bustour problemlos an der Rezeption meines Hostels gebucht und habe dort sogar mein Ticket ausgedruckt bekommen. Das einzige an das man sich halten muss sind die festen Fahrtzeiten, denn ist der Bus weg, ist er weg. Allerdings muss man seine Handynummer angeben und falls man doch mal 5min später kommt, wird man angerufen.
 Zum Thema Hostels kann ich immer die großen Ketten empfehlen, wie YHA, Base oder Nomads. Diese haben gute Standards und zum Teil auch freie/ billige Transportservices. Auch geben diese immer Hilfe bei Fragen und Problemen. Weiterhin würde ich Selbstverpflegung empfehlen. 


Alle Hostels haben große Küchen und Kochmöglichkeiten, Kühlschränke etc, in denen man seine Lebensmittel beschriftet unterbringen kann. Manche Hostels bieten auch ein preiswertes Frühstück,  das besteht allerdings wirklich nur aus Cornflakes, Toast, Marmelade, Butter, Milch, Kaffee und Tee. Das nötigste, aber manchmal besser als nichts. Zudem bieten einige die freie Ausleihe von Utensilien, wie Fahrräder,  Schnorchelausrüstung, etc. Internet und Computer gibt es überall, das kostet allerdings. Besser ist daher eine Handy- Prepaid- Card mit der man ins Internet gelangen kann. So ist man meist flexibler. Optus hat super tolle Angebote. Ich nutze das „Social- Paket“, bezahle 30AUD zum Aufladen und kann unbegrenzt SMS schreiben/telefonieren in andere Optus Netze, hab 250 Freiminuten ins Ausland und kann für 500MB im Netz surfen. Ansonsten haben Starbucks und einige andere Cafes manchmal freien WLAN- Zugang. Aber hier Achtung: Da kann jeder drauf zugreifen! Daher keine wichtigen Daten über diese Verbindung preisgeben! Zum Thema Wertsachen: nagelt eure Wertsachen an euren Körper! Reisepass, Portemonnaie,  Visa- Card, Handy - lasst das nicht aus den Augen! Meist übernachtet man mit fremden Backpackern in einem Zimmer und man sollte nie auf die Vernunft anderer hoffen! Tipp: Ich habe eine kleine Umhängetasche,  in der ich immer alles bei mir trage. Auch nachts lege ich diese neben mein Kopfkissen. Besonders Reisepass und Visa-Card sind heilig!


Was sollte alles im Backpacker Rucksack landen?
Als erstes ist zu gut zu wissen, dass es in jedem Hostel Waschmöglichkeiten gibt. Ich hatte in der Hälfte meiner Reise einmal eine Wäsche mit Handtüchern etc. gemacht. Wenn man täglich damit am Strand liegt, war das ganz angenehm. Von daher, nehmt nicht zuuu viele Klamotten mit! Vielleicht ein gutes Outfit zum Weggehen, wobei man auch relativ casual in alle Clubs kommt! Besonders als Mädel! ;-)
Wichtiger sind ein paar feste Schuhe, eine Strickjacke, ggf. etwas gegen Regen je nach Reiseziel, zwei Handtücher,  Badelatschen.
Dann ganz wichtig: Sonnencreme!!!, Moskitospray, After-Sun- Lotion, Sonnenhut, Sonnenbrille.
Weiterhin eine Reiseapotheke mit Schmerzmitteln, etwas gegen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Pflaster, Desinfektionsmittel und Reisetabletten.
Gute Helfer waren auch Feuchtetücher und Desinfektionsspray.

Elektronik sollte natürlich auch bedacht werden: Ladekabel, Akkus, Kamera, Speicherkarten.

Da wir meist viele Stunden am Tag unterwegs waren, hatte ich auch immer eine Kleinigkeit zum Essen dabei: Nussmix, Banane, Apfel, Müsliriegel und WASSER! Viel trinken bei hohen Temperaturen ist das A und O!

Ein Schlafsack ist eigentlich nicht nötig, die Betten in den Hostels waren immer frisch bezogen oder man hat frische Bettwäsche beim Check-in bekommen.


Ja, ansonsten heißt es SPASS haben! Halte die Augen offen und sei neugierig. Ich werde ständig angesprochen und oft zu Drinks eingeladen. Manchmal macht man da ganz nette Bekanntschaften. Auch ist es gut nicht immer unter Deutschen rumzuhängen. Schließlich gibt es noch mehr Nationen, als Deutschland. Es ist so interessant Menschen aus anderen Ländern zu treffen, irgendwie hat ja jeder seine eigene Einstellung und Tradition!

NO WORRIES! See you! :-)






Montag, 7. Oktober 2013

Roadtrip Cairns- Brisbane: Auf die Piste, Fertig, Los!



Roadtrip Cairns- Brisbane: Auf die Piste, Fertig, Los!

Die Reise auf meinen 10-tägigen Roadtrip begann auf dem Gold Coast Airport. Von dort aus flogen wir nach Cairns und mieteten ein Auto.  Wir übernachteten im Hostel Globetrotter International, welches ich als sehr familiär, gut eingerichtet und ruhig empfand. Es liegt 10min zu Fuß von der Party-Innenstadt entfernt. Cairns an sich ist eine Backpacker- Stadt und man kann hier leider nicht ins Meer baden gehen. Es gibt eine große Lagoone am Meer, die wie ein öffentliches Freibad eingerichtet ist. Da wir von vielen gehört hatten, dass es in Cairns nicht so viel zu erleben gibt, ging unsere Reise gleich am nächsten Morgen los. 





Von Cairns ging es auf die Reise ans Cape Tribulation. Eines der schönsten Strände Australiens, an den direkt der Daintree  Nationalpark schließt.  Erst mit einer kleinen Fähre über den Fluß,  ging es auf kurviger Straße mehrere Kilometer durch den Nationalpark. Die Fahrt lohnt sich! Ein langer, strahlend weißer Strand, Natur pur und wir fühlten uns wie im Paradies. Zurück nach Port Douglas kamen wir in Dougies Hostel unter. Von Port Douglas unternahmen wir eine Schnorcheltour mit dem Boot zum Great Barrier Reef. Wir konnten an drei Riffen tauchen oder schnorcheln gehen und unsere Erwartungen wurden voll erfüllt. Früh am nächsten Morgen ging es nach Mission Beach. Auf dem Weg machten wir halt an den Josephine Falls, an denen man sogar baden gehen konnte. 



Mission Beach ist ein kleiner beschaulicher Ort, der uns einen Traumstrand und strahlend blaues Wasser offenbarte. Sonnenbaden unter Palmen und abkühlen im lauwarmen Meerwasser. Hier konnten wir richtig entspannen. Das Hostel in dem wir hier unterkamen war das Jackaroos.  Es war nicht direkt am Meer, bot aber alles. Pool, Freiluftkino, Tischtennis, BBQ, ein gutes Frühstück und eine gemütliche "Chillarea" mit Sofas und Sitzkissen. Auf der weiteren Reise nach Townsville machten wir wieder einen Zwischenstopp in einen der Nationalparks und besuchten diesmal die Jourama Falls. Eine kleine Wandertour bergauf zum Cristal-Clear Waterview Creek ließ uns in der australischen Hitze schwitzen. Im Gegensatz zu vorigen Orten waren wir froh nur eine kurze Nacht in Townsville bleiben zu müssen, wobei uns das Billabong Motel eine saubere Unterkunft bot.  Townsville, eine reine Industriestadt, die auch an der Strandpromenade „The Strand“ nichts zu bieten hatte. Die Bars hatten unter der Woche zum Teil geschlossen und wir waren froh doch noch einen Drink in einem Pub zu bekommen. Von Townsville nahmen wir die erst mögliche Fähre nach Magnetic Island.  Die Insel besteht aus 75% Nationalpark und vielen kleinen Stränden mit Möglichkeiten zum Schnorcheln. Es ist etwas touristisch, aber einen Tagesausflug wert. Sehr cool sind die kleinen Inselautos, die wie Babie und Kens Traumauto aussehen. Vier Leute können in den kleinen Spielzeugautos Platz finden und die Insel erkunden. Eine lange und heiße Autofahrt lag uns von Townsville nach Airlie Beach bevor. 

Rund fünf Stunden Autofahrt auf langen, verlassenen Straßen und durch leere Städtchen ließen Müdigkeit aufkommen. Diese verflog allerdings schnell, als wir in den belebten,  bunten und partyreichen Urlaubs- und Backpacker- Ort Airlie Beach kamen. Airlie Beach bietet alles was das Herz begehrt. Eine tolle Innenstadt, Strand, Hafen, Meerzugang und eine große Badelagoone direkt am Meer. Abends steppt der Bär in allen Pubs und Clubs und auch die Hostels hatten viele nette Angebote. Von Airlie Beach aus starten fast alle Segeltouren zu den Whitsundays und man kann dort auf „adventure tour“ gehen. Das Ende meiner Tour war der 60km entfernte Ort Mackay. Mit der Busorganisation Greyhound kam ich preiswert und problemlos zum Airport, von dem ich nach Brisbane zurück flog. 



Alles in allem eine sehr ereignisreiche Tour, in der ich viel gesehen habe. Allerdings würde ich meinen Trip das nächste Mal etwas anders planen. Es ist relativ stressig jeden Tag zu einem anderen Ort zu fahren. Wer also mehr Zeit hat, sollte besonders in den schönen Orten einen Tag länger planen, um auch wirklich die Zeit genießen zu können.  schnell artet ein Roadtrip in Hektik und Ungeduld aus, um auch schnellst möglichst zum nächsten Ziel zu gelangen. Zeit bringt Ruhe und Gelassenheit und man kommt nicht mehr gestresst aus dem Urlaub, als man losgefahren ist.

See you!

Montag, 23. September 2013

Coolangatta, Tweed Heads and Tamborine National Park



~ Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst. ~
Hans Christian Anderson


IMAGINE: Du sitzt auf einer Klippe, alleine, die Sonne strahlt, der Himmel ist so blau, wie das weite Meer direkt vor dir. Du schaust nach links: heller, weißer Strand soweit das Auge reicht. Wellen, die sich auftürmen und auf denen Surfer ihre Kunststücke zeigen. Du guckst nach rechts: Klippenfelsen, Steine,  die wie Türme aus dem Wasser ragen. Vor dir eine riesige Insel, um die Schiffe und Segelboote schwimmen. Du kannst Delphine im Meer springen sehen, ab und zu auch eine Wasserfontäne der Wale. Das einige was du hörst ist das Brausen des Windes in deinen Ohren, es ist warm, nicht heiß und die Sonne scheint auf deine Haut. Du schmeckst das Salz in der Luft und atmest du tief ein, riechst du das Meer.



 









Das ist schon kein Reisebericht mehr, aber ich habe Australien in den letzten Tagen von vielen schönen Seiten kennengelernt. Angefangen hat meine Reise in Coolangatta. Ein toller Strand, weiß, lang und breit, an dem dieses Wochenende auch eine Skulpturenaustellung stattfand. Weiter ging es nach Tweed Heads. Hier hatte ich mir mehr erhofft. Die Stadt erinnert an Industrie und Verkehr. Allerdings durchzieht ein Fluss, der Tweed River, die Ortschaft und eine Boots-und Angeltour zeigte uns viele nette Seiten der Gegend. Ein Geheimtipp ist das Fingal Head Lighthouse! Keine Touris, sondern eine wundervolle Aussicht und der sogenannte „Dreambeach“ geben ein Naturschauspiel. Begeistert war ich wieder von Kingscliff. Ein kleiner beschaulicher Ort mit einer schönen Strandpromenade zum Bummeln und gut essen gehen. Hier hin lohnt sich ein Ausflug.



Zum Schluss kundschafteten  wir den Tamborine National Park aus. Nur 45min von Surfers Paradise entfernt, von Strand und Tourismus, erwarteten uns Lianen, Wasserfälle, Urwald und eine Vielfalt wilder, bunter Vögel. Im Tamborine National Park gibt es verschiedene „Walks“, die unterschiedliche Längen und Schwierigkeiten aufweisen. Wir suchten uns einen aus, der als „easy going“ beschrieben wurde und ca. eine Stunde dauern sollte. Es ging trotzdem stets steil bergab und anschließend auch wieder rauf. Da ich kein großer Wanderfreund bin, war mir die eine Tour genug, aber wer gerne wandert, zwischen Lianen, Sträuchern und riesigen Bäumen, unter dichtem Blattwuchs mit wundervoller Aussicht und viel Natur, der ist hier genau richtig! Wir allerdings begeisterten uns im „Gallery Walk“ in kleinen, beschaulichen Läden mit Kunstwerken, Schmuck und Souvenirs, dazu ein Kaffee in der Sonne und der Tag war perfekt!



Abgesehen von meinen Erlebnissen geht es nun bald in die Prüfungsphase in der Uni! Es gibt viel zu tun und zu lernen. Stets voll motiviert und mit großen Zielen verfliegt die Zeit förmlich! In der Mid-Semester-Break geht es auf einen 10-tägigen- Roadtrip: Cairns, Port Douglas, Great Barrier Reef, Whitsundays, Segeltour und vieles mehr erwarten mich! Berichte und Bilder folgen!


Life goes on!
See you!